Jugendförderverein
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Zuses Zuhause
Mithilfe eines mobilen Navigationsgeräts überwanden die Teilnehmer des Sommerlagers 2006 das letzte Stück zum Konrad-Zuse-Museum in Hoyerswerda, wo der gebürtige Berliner Konrad Zuse die Kindheit verlebte. Hätte sich das ein Zuse, der die erste vollautomatische, programmierbare Rechenmaschine erfand, erträumt? Einem Pocket-PC entsprach Zuses handgefertigter Apparat im elterlichen Wohnzimmer (also im größten Teil davon) zumindest nicht. Dass Zuse deshalb kein blasser, kranker Informatiker war, zeigte beeindruckend seine ausführlich dargestellte Lebensgeschichte: Schule begeisterte ihn wenig. Als Ingenieur vertrat er vielmehr die Auffassung, dass ein Ingenieur sich insbesondere die Rechenarbeit erleichtern sollte. Nebenbei war er als Künstler tätig und leitete seine eigene Firma. Geduldig und kompetent stellte uns der Museumsmitarbeiter Büro- und Heimcomputer aus Nachkriegszeiten bis zur Wende vor und gab weitere Rück- und Ausblicke. Für sein Engagement sprechen wir Herrn Haink Dank und Respekt aus. Wer mehr über Zuses Leben und Werk erfahren möchte, den verweisen wir auf die ansässige Bibliothek und auf die Internetseite www.spirit-of-zuse.de.
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